Die Popularität einer Sache nötigt, zu fragen: Ist sie auch wirklich
vernünftig?
		-- Otto von Bismarck
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Die Popularität ist eine vorübergehende Sache, die sich heute auf das,
morgen auf jenes richtet.
		-- Otto von Bismarck
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Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges
und nach der Jagd.
		-- Otto von Bismark
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Wir wollen die Waffen auf dem Fechtboden niederlegen, aber weggeben
wollen wir sie nicht.
		-- Otto von Bismark
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Heute beim Aufstehen kam mir der Gedanke, wie es doch recht merkwürdig
ist, daß gerade die Völker, denen die Sonne besonders heiß auf den
Schädel brennt, sie als Gott verehren. Alle Sonnen- u. Feueranbeter
wohnten im heißen Süden, wie die Assyrer, Phönizier, Perser. Den
Völkern des Nordens ist dieser Kult nicht in den Sinn gekommen, und
doch hat man in unserem Klima gewiß mehr Grund zur Dankbarkeit und
Freude, wenn die seltene Sonne am Himmel sich zeigt, als da, wo sie
sengende Glut und oft Gefahr und Verderben bringt. Aber die alten
Germanen verehrten nicht die Sonne, sondern den Blitz und den Donner.
Auch hierin zeigt sich die Hundenatur der Menschen. Sie leiben und
verehren den, vor dem sie sich fürchten.
		-- Otto von Bismark
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Das muß ein Esel sein, der mit fünfzig Jahren noch dieselben
Anschauungen hat wie vor zwanzig Jahren.
		-- Otto von Bismarck
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Die Presse ist für mich Druckerschwärze auf Papier.
		-- Otto von Bismarck
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Der Lotse geht von Bord.
		-- Otto von Bismarck
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Wenn man sagt, daß man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so
bedeutet es, daß man nicht die geringste Absicht hat, sie in der
Praxis durchzuführen.
		-- Otto von Bismarck
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Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.
		-- Otto von Bismarck
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Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.
		-- Otto von Bismarck
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Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender
Pakt geschlossen wird, muß man sich sofort fragen, wer hier
umgebracht werden soll.
		-- Otto von Bismarck
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Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht
werden, desto besser schlafen sie.
		-- Otto von Bismarck
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Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit.
		-- Otto von Bismarck
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Das Übel erkennen heißt schon, ihm teilweise abhelfen.
		-- Otto von Bismarck
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Wenn wir zusammenhalten, werden wir den Teufel aus der Hölle schlagen.
		-- Otto von Bismarck
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Konzessionen und Geschenke sind eine Speise, die den Appetit reizen.
		-- Otto von Bismarck
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Um einen falschen Gedanken mit Erfolg zu widerlegen, muß man
bekanntlich ein ganzes Buch schreiben, und den, der den Ausspruch
getan hat, überzeugt man doch nicht.
		-- Otto von Bismarck
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Wer den Daumen auf dem Beutel hat, hat die Macht.
		-- Otto von Bismarck
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder
an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.
		-- Otto von Bismarck
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Es ist rhetorische Gewohnheit, sich die Rede des Gegners so
zurechtzulegen, wie man sie besser verwerten kann.
		-- Otto von Bismarck
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Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen,
der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.
		-- Otto von Bismarck
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Der Lotse verläßt das Schiff.
		-- Otto von Bismarck
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Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel,
welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß.
		-- Otto von Bismarck
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An Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe
gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer
die Pantoffeln und läuft, wie einem die Beine nach der Natur gewachsen
sind.
		-- Otto von Bismarck
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Ich halte den Absolutismus für eine unmögliche Sache.
		-- Otto von Bismarck (im Reichstag, 29. Nov. 1881)
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Wenn man nichts Besseres an die Stelle zu setzen weiß für etwas, was
einem nicht vollständig gefällt, so tut man immer, meiner Überzeugung
nach, besser, der Schwerkraft der Ereignisse ihre Wirkung zu lassen
und die Sache einstweilen so zu nehmen, wie sie liegt.
		-- Otto von Bismarck
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Mit den Gesetzen ist es wie mit den Würstchen. Es ist besser, wenn man
nicht sieht, wie sie gemacht werden.
		-- Otto von Bismarck
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